Kälte, Kartenspiel und Konzentration – das Lager in Oberwald war ein Volltreffer
Das Erwachsenenlager war neuerlich ein Erlebnis der besonderen Art; zwar war die Umgebung mittlerweile vertraut, mit Temperaturen nahe um den Gefrierpunkt und regelmässigem Schneefall liess sich die Lagerleitung aber auch dieses Jahr etwas Neues einfallen. Mit frischen Temperaturen und noch frischerem Ehrgeiz am Tischtennistisch wurde das lange Auffahrtswochenende zu einem unvergesslichen Aufenthalt.
Herzstück des Lagers war das tägliche Training unter der Leitung zweier erfahrener Trainer. Ob Aufschlag, Rückhand oder Spieltaktik – unter der Anleitung von Lionel Weber und Timothy Falconnier wurde konzentriert an den teils exotischen Spieltechniken gefeilt. Die Trainingseinheiten gaben dem Lager eine klare Struktur und sorgten dafür, dass die Teilnehmenden nur selten erkennbare Rückschritte machten. Pesche Wahlen hielt den Balleimer-Betrieb am Laufen und brachte die Auserwählten mit klug platzierten Einwürfen zum Schwitzen. Aber natürlich sollte der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommen, wurde doch abends jeweils bei Brändidog, Sechserdog, Schach oder Jass vielfach intelligent gefachsimpelt sowie eloquent parliert.
Den Abschluss und spielerischen Höhepunkt bildete das Turnier am Samstagnachmittag. Was sich im Training aufgebaut hatte, wurde auf dem Spielfeld ausgespielt: Der Wettbewerb war gezeichnet von vollem Einsatz, mehr oder weniger fairen Duellen und dem einen oder anderen überraschenden Resultat. Curdin krönte sich im Finale über fünf Sätze zum Sieger und verpasste seine Zugverbindung, Joel unterlag erst in der Verlängerung und holte sich Silber. Das Podest komplettierten Tinu und Seba.
Das Fazit fiel eindeutig aus: Das Lager in Oberwald war ein voller Erfolg. Die Kombination aus intensivem Training und angenehmer Gesellschaft hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Wir werden wieder ins Wallis kommen.