, Lauener Sebastian

Oberwald 2025: Eine Sommerwoche voller Spin und Spass

Auch im Jahr 2025 verwandelte sich Oberwald in der ersten Sommerferienwoche in eine Tischtennismetropole: Über 30 motivierte Kinder und Jugendliche reisten gemeinsam mit dem Leiterteam ins idyllische Obergoms – bereit für eine Woche voller Tischtennis, Teamgeist und toller Erinnerungen.

Die Anreise von Bern nach Oberwald wurde souverän gemeistert, einzig der Zustieg von einzelnen Teilnehmenden in Thun war abenteuerlich. Spätestens in Brig konnten aber alle Kräfte gebündelt werden. Nach der langwierigen Fahrt an diversen kuriosen Ortsschildern vorbei war Oberwald erreicht. Eine Leiterdelegation möblierte geschickt die Halle mit den topmodernen Tischen und Netzgarnituren, während sich die Teilnehmenden bei einem Kennenlernspiel auf den Zahn fühlten. Während die Turnhalle sowie die bestens aufgestellte Unterkunft für einige eine vertraute Umgebung darstellten, gab es heuer viele neue Gesichter und erfreulicherweise gleich acht Mädchen, die am Lager teilnahmen.

Nach einer ersten professionellen Einschätzung des Niveaus am Sonntagabend und nachfolgender Einteilung in die gewohnten vier Trainingsgruppen konnte in den Folgetagen intensiv trainiert werden. Trotz der diversen Abstecher in den Volg sammelte die TT-Delegation kurzsichtig leider keine Märkeli, woran Frau Clausen an der Kasse sicher Freude gehabt hätte.

Das Training war von Variation und viel Herzblut geprägt: Ob Service, Grundschläge oder Matchtaktik: Alle blieben motiviert und konnten im Verlauf der Woche einige Fortschritte machen (die sich hoffentlich auch nach den Ferien halten können). Das Leiterteam wurde von Koordinationscoach Junker ergänzt, der für zusätzliche Qualität sorgten. Mit der Durchschnittsklassierung A16 war das Leiterturnier so hochkarätig besetzt wie schon lange nicht mehr. Besonders Didi spielte sich ins Rampenlicht und bodigte im Halbfinale Servicegott-Maël, bevor er im Finale gegen Lego-Maël kassierte. Beim Teilnehmendenturnier setzte sich der bestklassierte durch: Remo liess auf den letztjährigen Bronzerang nun Gold folgen. Zweiter wurde Matteo, Dritte Celeste – mit nur 2 Leuten aus Ostermundigen war die Podestquote ganze 33% schlechter als 2024! Sieger des Fantasy Cups wurde Smilla, die die innovativ aufgestellten Tische am besten im Griff hatte.

In besonderer Erinnerung wird wohl das vielfältige Abendprogramm bleiben: Neben den beiden Spielen der Schweiz gegen Island und Finnland, bei denen die Nationalmannschaft sauber in den Viertelfinal gebrüllt wurde, war insbesondere der Karaokeabend ein schönes Novum, an dem ebenfalls sehr anhörlich gesungen und gmöögget wurde. Ein willkommener Break war der Ausflug ins Briger Bad: Neben dem lockeren Plantschen ging eine leichte Bise, die am Folgetag diverse Leute in das Bett verwies und den Break verlängerte.

Wie gehabt wuchs das Küchenteam über sich hinaus: Mirek und Joel tischten täglich kulinarische Meisterwerke auf.

Am letzten Tag wurden Halle und Unterkunft blitzblank abgegeben, bevor die Rückreise angetreten wurde – sehr müde, aber hochzufrieden. Ein riesiges Dankeschön geht an alle Leiter:innen und Helfer:innen für ihren Einsatz sowie an die Eltern und Nachwuchsverantwortlichen der Vereine für das entgegengebrachte Vertrauen – wir hoffen, dass wir uns 2026 wiedersehen!

Ein Abschlusshaiku für Äbi (kein Vorname):

Oberwald ruft laut

Tischtennis, Hebeln, Freude

Woche voller Spin

 

Traininig, Spiel, Erfolg

Didi glänzt und Remo siegt

Küche zaubert mit

 

Karaoke klingt

Volger Märkli, Briger Bad

Danke und bis bald